OF Musik
Musik
In der Ferienzeit 7 spezielle Musikstücke im Wechsel
„Es Lilin“

Auf den ersten Blick besingt das Lied eine traditionelle Verkäuferin, die Eislutscher verkauft. Doch hinter den Kulissen ist „Es Lilin“ ein klassisches Pantun (eine traditionelle malaiisch-indonesische Gedichtform).
Die Metapher: Während die ersten Zeilen oft das Eis beschreiben (süß, kalt, erfrischend), geht es in den darauffolgenden Zeilen eigentlich um Liebe, Romantik und das Werben.
Die Botschaft: Es beschreibt die Schüchternheit und das Herzklopfen eines Mädchens, das von einem Mann umworben wird, und die Sorge, sich zu schnell zu verlieben oder enttäuscht zu werden.
Diese Version ist arrangiert von der gregorianischen Pianistin Khatia Buniatishvili, speziell für ein Konzert des Präsidenten Barak Obama im White House 2016.Neben Khatia spielt ein großes Ad-Hock-Orchester mit.
Interpretin:
Khatia Buniatishvili ist eine georgische Pianistin, die international für ihre virtuosen und leidenschaftlichen Klavierinterpretationen bekannt ist. Sie wurde 1987 in Tiflis, Georgien, geboren und zeigte schon früh außergewöhnliches Talent am Klavier. Ihre Spielweise zeichnet sich durch emotionale Intensität, technische Brillanz und eine gewisse theatralische Ausdruckskraft aus.
Buniatishvili trat auf zahlreichen internationalen Bühnen auf, darunter in der Carnegie Hall in New York, der Berliner Philharmonie und beim Lucerne Festival. Ihr Repertoire umfasst sowohl klassische Meisterwerke (wie Chopin, Rachmaninow und Liszt) als auch zeitgenössische Kompositionen.
Sie hat mehrere Aufnahmen veröffentlicht, die von der Kritik für ihre Ausdrucksstärke und Klangfarbenvielfalt gelobt wurden. Besonders bekannt ist sie für ihre Interpretationen romantischer Klaviermusik, wobei sie oft sowohl die Virtuosität als auch die emotionale Tiefe betont.
Komposition: Traditionell!
Sie wird Ni Mursih zugeschrieben.
In den 1936er Jahren schrieb ein Mann namens Edi Natawisastra den Text für das Lied „Es Lilin“, doch diejenige, die ihn wirklich verstand, war Ni Mursih, wie sie in der Sukunda-Literatur genannt wird. Sie war eine Pesinden (eine Sängerin der sundanesischen Kultur) mit einem besonderen Gesangstalent, und ihre Originallieder in sundanesischer Sprache machten sie zu einer Meisterin der Gesangskunst.
„El Tren Lechero“ (Der Milchzug) ist das zweite große Meisterwerk des paraguayischen Harfenvirtuosen Félix Pérez Cardozo und gilt als eines der technisch anspruchsvollsten Stücke für die paraguayische Harfe.
Das Stück ist ein Paradebeispiel für Programmmusik – also Musik, die eine ganz bestimmte Szene oder Geschichte erzählt.
Es beschreibt die Fahrt des alten Dampfzuges, der früher in Paraguay von Dorf zu Dorf fuhr, um die Milchkannen der Bauern einzusammeln und in die Hauptstadt Asunción zu bringen.
Es spielen Nicolas Carter (harp), Jorge Gonzalez (guitar), Eliezer Freitas Santos (percussion), Dan Arlig (bass) (gekürzt Orgin 6:34).
Interpret:

Der international gefeierte Harfenist Nicolas Carter verzaubert sein Publikum mit den magischen Klängen der paraguayischen Harfe. Seine einzigartigen Darbietungen verbinden ein umfangreiches Repertoire lateinamerikanischer Harfenmusik mit Erzählungen, einfachen Beobachtungen und kulturellen Betrachtungen, oft mit einem Hauch von Humor, und schaffen so ein warmes und einladendes Erlebnis für die Zuhörer.
Geboren in Minnesota (USA), zog Nicolas Carter bereits im Alter von sechs Monaten mit seiner Familie nach Paraguay, wo er den Großteil seiner Jugend verbrachte und tief in die dortige Kultur eintauchte.
Im Alter von zehn Jahren begann er mit dem Harfenspiel. Sein Lehrer war der paraguayische Meisterharfist Isidro Caballero – der Vater des weltberühmten Virtuosen Nicolás Caballero.
Komponist:
Félix Pérez Cardozo, (geboren am 20. November 1908 in Hyaty, Paraguay; gestorben am 9. Juni 1952 in Buenos Aires, Argentinien) gilt als die bedeutendste und einflussreichste Persönlichkeit in der Geschichte der paraguayischen Harfe (Arpa paraguaya).Als genialer Komponist, Instrumentenbauer und Virtuose hat er die Harfe von einem reinen Begleitinstrument der Volksmusik zu einem weltweit geschätzten Solo-Konzertinstrument erhoben. Zu seinen Ehren wurde seine Geburtsstadt Hyaty später in Félix Pérez Cardozo umbenannt.
Musikalische Revolution und Innovationen
Bevor Pérez Cardozo die Bühne betrat, war die paraguayische Harfe ein relativ einfaches, diatonisches Instrument mit meist 28 oder 32 Saiten, das hauptsächlich Akkorde zur Begleitung von Sängern und Gitarren spielte. Er revolutionierte das Instrument in mehrfacher Hinsicht: Erweiterung des Instruments: Er fügte der Harfe vier weitere Saiten im Bassbereich hinzu (auf insgesamt 36 Saiten), um tiefere, vollere Basslinien und komplexere Harmonien spielen zu können. Dies ist bis heute der Standard für die paraguayische Harfe.
Seine bekanntesten Lieder : Burrerita / Asuncena / Tren Lechero / Pajaro Campana / Carreta Guy / Che rendumi Maria Ana.
Der weltberühmte Soul-Klassiker "(Sittin' On) The Dock of the Bay" wurde von zwei Personen komponiert und geschrieben:
Otis Redding (der legendäre Soul-Sänger) und Steve Cropper (Gitarrist der Stax-Hausband Booker T. & the M.G.’s und Produzent).

Otis Redding begann im August 1967 mit dem Schreiben der ersten Zeilen, als er auf einem gemieteten Hausboot in Sausalito (in der Bucht von San Francisco) wohnte. Er wollte sich nach dem stressigen Auftritt beim Monterey Pop Festival etwas erholen. Der Liedtext ist den Abschalten des Tour-Stress gewidmet.
Später setzte er sich im Studio in Memphis mit seinem guten Freund Steve Cropper zusammen. Cropper half ihm, die Melodie zu vollenden, die Akkorde auszuarbeiten und den Text fertigzustellen.
Tragischerweise stürzte Otis Reddings Privatflugzeug nur wenige Tage nach Abschluss der Aufnahmen, am 10. Dezember 1967, in den Lake Monona in Wisconsin. Er und die meisten Mitglieder seiner Begleitband, The Bar-Kays, kamen dabei ums Leben.
Steve Cropper mischte das Lied nach dem Unglück fertig (und fügte auf Reddings Wunsch hin die Meeresgeräusche und Möwen hinzu).
Das berühmte Pfeifen am Ende des Liedes war ursprünglich nur ein Platzhalter von Otis Redding, weil ihm im Studio kein Text mehr für den Ausklang einfiel. Er wollte den Teil später einsingen – wozu es leider nie mehr kam. Es singt Otis Redding.
Interpret & Komponist
Otis Ray Redding Jr. (9. September 1941 – 10. Dezember 1967) war ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter. Er gilt als einer der größten Singer-Songwriter in der Geschichte der amerikanischen Popmusik und als wegweisender Künstler der Soulmusik und des Rhythm and Blues. Reddings Gesangsstil, der den Spitznamen „King of Soul“ erhielt, wurde von der Gospelmusik inspiriert, die dem Genre vorausging. Sein Gesangsstil beeinflusste viele andere Soulkünstler der 1960er Jahre.
„Sixteen Tons“
Merle Travis schrieb das Lied im Jahr 1946 und veröffentlichte es 1947 auf seinem Album Folk Songs of the Hills. Das Stück basiert auf den harten Bedingungen und dem Leben der Kohleberarbeiter in Kentucky, wo Travis' Familie lebte.
Obwohl Merle Travis das Lied komponiert hat, erlangte es seine größte Berühmtheit erst einige Jahre später durch eine Coverversion: Tennessee Ernie Ford nahm den Song 1955 auf und landete damit einen gigantischen, weltweiten Nummer-eins-Hit. Seine Version prägte mit dem markanten Fingerschnipsen und seiner tiefen Baritonstimme den Sound, den die meisten heute im Ohr haben.
Zwei der berühmtesten Zeilen aus dem Refrain stammen direkt aus Travis' Familie:
„Another day older and deeper in debt“ („Ein Tag älter und tiefer in den Schulden“) schrieb ihm sein Bruder John in einem Brief.
„I owe my soul to the company store“ („Ich schulde meine Seele dem firmeneigenen Laden“) war ein wiederkehrender Spruch seines Vaters. Dies bezog sich auf das damalige System, bei dem Minenarbeiter oft nicht mit echtem Geld, sondern mit Gutscheinen bezahlt wurden, die nur im teuren Laden der Minengesellschaft gültig waren – was zu einer dauerhaften Schuldenfalle führte.
Mein Lieblings Interpretation spielt die Southern Raised Band.

Interpreten:
Southern Raised ist eine christliche Bluegrass-Band aus Branson (Missouri).Die vier Geschwister Lindsay, Emily, Sarah und Matthew Reith wuchsen in Arkansas auf und genossen eine klassische Musikausbildung. Nach dem Umzug in das Ozark-Plateau entdeckten sie ihre Liebe zur Bluegrassmusik und gründeten die Band 2007.
Mitglieder v.R.n.L
Lindsay Reith: Upright bass, vocals
Emily Reith: Fiddle, mandolin, vocals
Matt Reith: Acoustic guitar, vocals
Sarah Reith: Banjo, vocals
Komponist:
Merle Travis (* 29. November 1917 in Rosewood, Kentucky; † 20. Oktober 1983 in Tahlequah, Oklahoma) war ein US-amerikanischer Country-Musiker, -Sänger und Songwriter.
Nach Ende seines Militärdienstes zog Travis 1946 nach Los Angeles, wo er schnell zu einem gefragten Sessionmusiker wurde. Für das Capitol Label nahm er ab 1946 mehrere erfolgreiche Singles auf, wie Divorce Me C.O.D.; der Song wurde ein Nummer-eins-Hit in den Country-Charts. Gleichzeitig übernahm er kleinere Filmrollen. Auch als Songwriter war er ausgesprochen talentiert. 1947 schrieb er die Klassiker Sixteen Tons und Dark As A Dungeon, die das harte Leben der Bergleute Kentuckys beschrieben. Im gleichen Jahr schrieb er gemeinsam mit seinem Freund Tex Williams Smoke! Smoke! Smoke!, das dieser zum Top-Hit machte.
Angel from Montgomery 

John Prine schrieb den Song aus einer faszinierenden Perspektive: eine einsame Hausfrau mittleren Alters, die über einem Spülbecken voller Geschirrwasser steht, sich viel älter fühlt, als sie ist, und sich nach einem Engel sehnt, der sie aus ihrer festgefahrenen Ehe und ihrem trostlosen Leben befreit.
Als Bonnie Raitt den Song entdeckte, fühlte sie sich sofort davon berührt. Sie nahm ihre definitive Studioversion für ihr 1974 erschienenes Album „Streetlights“ auf. Raitt reflektierte später über die Wirkung des Liedes: „Ich glaube, ‚Angel from Montgomery‘ hat meinen Fans und meinem Werk wahrscheinlich mehr bedeutet als jeder andere Song … Er fängt alle Facetten von Liebe, Bedauern und Sehnsucht ein.
Interpretin:
Bonnie Raitt ist eine echte Institution der amerikanischen Musikgeschichte. Die am 8. November 1949 geborene US-Amerikanerin ist nicht nur eine gefeierte Sängerin und Songwriterin, sondern gilt auch als eine der besten Slide-Gitarristinnen der Welt. Sie verbindet in ihrer Musik elegant Elemente aus Blues, Rock, Folk, Country und Pop.
Obwohl Bonnie Raitt bereits seit 1971 von Kritikern hochgelobt wurde und mit Blues-Größen wie John Lee Hooker und Muddy Waters spielte, blieb ihr der kommerzielle Massenerfolg fast zwanzig Jahre lang verwehrt. Erst 1989 schaffte sie im Alter von 40 Jahren mit dem Album Nick of Time den weltweiten Durchbruch.
Bei diesem fantastischen, intimen Studio-Konzert (5. Auf 1977 Vara Studios Ne) wurde Bonnie Raitt von ihrer damaligen, hochkarätigen Tour-Band begleitet. Die Besetzung bei dieser spezifischen Live-Version von "Angel from Montgomery" bestand aus:
Freebo – Bass & Tuba (ihr langjähriger musikalischer Partner aus den 70ern)
Will McFarlane – Gitarre
Marty Grebb – Keyboards & Saxophon
Dennis Whitted – Schlagzeug
Komponist:
John Prine (1946–2020) war ein Meister der amerikanischen Country-Folk-Musik. Er wurde auf einzigartige Weise für seine Fähigkeit geschätzt, tiefe, alltägliche Rührung mit surrealem, trockenem Humor zu verbinden.
Die Ballade „Open Arms“, im Januar 1982 als dritte Single ihres 1981 erschienenen Erfolgsalbums „Escape“ veröffentlicht, gilt weithin als eine der größten Powerballaden aller Zeiten. Der Song, gemeinsam geschrieben von Sänger Steve Perry und Keyboarder Jonathan Cain, wurde Journeys erfolgreichste Single und erreichte Platz 2 der Billboard Hot 100, wo er sich sechs Wochen lang hielt.

Als Cain zu Journey kam und Steve Perry die Melodie vorspielte, war Perry sofort begeistert und half beim Texten. Doch als sie den Rest von Journey darauf ansprachen, stießen sie auf Widerstand:„Sie waren so abgeneigt von der Ballade“, erinnerte sich Steve Perry später. „Neal Schon war von der Idee gar nicht begeistert, und Jon Cain meinte, John Waite hätte vielleicht recht.“
Interpreten:
Journey ist eine der erfolgreichsten US-amerikanischen Rockbands der Geschichte, gegründet 1973 in San Francisco. Ihr Sound prägte das Genre des Arena-Rocks und des Melodic Rocks (oft auch als AOR – Adult Oriented Rock bezeichnet) in den späten 70ern und 80ern. Die klassische "Escape"-Besetzung (1981–1987).
Das ist die legendäre Formation, die für die größten Welthits der Band verantwortlich war und 2017 auch in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde:
Steve Perry – Hauptgesang (Die unverkennbare "Voice" von Journey)
Neal Schon – Leadgitarre
Jonathan Cain – Keyboards
Ross Valory – Bass
Steve Smith – Schlagzeug
Komponisten:
Sänger Steve Perry und Keyboarder Jonathan Cain Beide aus der Journey Band.
„Tennessee Waltz“zählt zu den erfolgreichsten und bekanntesten Popsongs der amerikanischen Musikgeschichte. Geschrieben 1946 von den Country-Musikern Pee Wee King und Redd Stewart, schlug das Lied auf einzigartige Weise die Brücke zwischen traditioneller Country-Musik und Mainstream-Pop und wurde 1965 schließlich zur offiziellen Hymne des US-Bundesstaates Tennessee.
Die Idee zu dem Lied entstand aus einer plötzlichen Eingebung auf einer Landstraße. Ende 1946 fuhren Pee Wee King und Redd Stewart (Mitglieder der Golden West Cowboys) mit einem Truck nach Nashville, als sie im Radio Bill Monroes „Kentucky Waltz“ hörten. Da ihnen klar wurde, dass Tennessee noch keinen eigenen Walzer hatte, beschlossen sie kurzerhand, noch im Fahrerhaus des Trucks einen zu schreiben.
Diese weltberühmte, wunderschöne Live-Version des „Tennessee Waltz“ von Bonnie Raitt und Norah Jones wurde am 30. September 2005 aufgenommen.
Das Duett fand im Rahmen der Konzertreihe „Decades Rock Live“ im Hotel- und Casino-Komplex Trump Taj Mahal in Atlantic City, New Jersey, statt.
Interpreten:

Nora Jones & Bonnie Raitt
Norah Jones ist eine weltweit gefeierte US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Pianistin. Sie wurde am 30. März 1979 in Manhattan, New York, geboren und kombiniert in ihrer Musik meisterhaft Elemente aus Jazz, Pop, Soul, Folk und Country.
Ihr sanfter, melancholischer Gesang und ihr unaufgeregtes Klavierspiel wurden zu ihrem weltweiten Markenzeichen.
Bonnie Raitt ist eine echte Institution der amerikanischen Musikgeschichte. Die am 8. November 1949 geborene US-Amerikanerin ist nicht nur eine gefeierte Sängerin und Songwriterin, sondern gilt auch als eine der besten Slide-Gitarristinnen der Welt. Sie verbindet in ihrer Musik elegant Elemente aus Blues, Rock, Folk, Country und Pop.
Obwohl Bonnie Raitt bereits seit 1971 von Kritikern hochgelobt wurde und mit Blues-Größen wie John Lee Hooker und Muddy Waters spielte, blieb ihr der kommerzielle Massenerfolg fast zwanzig Jahre lang verwehrt. Erst 1989 schaffte sie im Alter von 40 Jahren mit dem Album Nick of Time den weltweiten Durchbruch.
Komponist:
Pee Wee King & Redd Stewart
Pee Wee King (* 18. Februar 1914 als Julius Frank Kuczynski in Abrams, Wisconsin; † 7. März 2000 in Louisville, Kentucky) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter, der unter anderem den Titel Tennessee Waltz schrieb.
Redd Stewart (geboren als Henry Redd Stewart am 27. Mai 1923 in Tennessee; gestorben am 2. August 2003) war das lyrische Genie hinter dem „Tennessee Waltz“ und die musikalische „rechte Hand“ von Pee Wee King.
Während Pee Wee King vor allem als geschäftstüchtiger Bandleader, Akkordeonist und Organisator im Rampenlicht stand, war Redd Stewart der sensible Songwriter, Multiinstrumentalist (Fiddle und Gitarre) und der emotionale Hauptsänger der Golden West Cowboys.

