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Musik
Während der Ferienzeit stelle ich Euch spezielle Musik vor
„La Pollera Colorá“ (übersetzt: „Der leuchtend rote Rock“) ist wohl der berühmteste und ikonischste kolumbianische Cumbia-Song (4/4 Takt) aller Zeiten.
Er gilt weithin als inoffizielle Nationalhymne der kolumbianischen Kultur und Folklore.
Ursprung: Das Lied entstand in der tropischen Hitze von Barrancabermeja, Kolumbien.
Musik (1960): Komponiert als reines Instrumentalstück vom Klarinettisten Juan Madera Castro.
Text (1962): Der Sänger und Songwriter Wilson Choperena fügte den ikonischen Text hinzu und sang ihn erstmals mit dem Orchester Pedro Salcedo y su Orquesta.
Was ist eine „Pollera“? Eine Pollera ist der schwere, farbenfrohe, mehrlagige traditionelle Rock, den Frauen beim Cumbia-Tanz tragen. Im Lied wird eine schöne Frau besungen, die tanzt und ihren Rock im Rhythmus der Trommeln und klappernden Maracas schwingt.
Interpreten:

Aniceto de Jesús Molina Aguirre (El Campano, Pueblo Nuevo, Córdoba, Kolumbien, 17. April 1939 – San Antonio, Texas, 30. März 2015)1 war ein kolumbianischer Akkordeonist und Singer-Songwriter im Cumbia-Genre.
Seine Band nennt sich "Las Mujeres de Aniceto Molina".
Der Stil von „Las Mujeres“ (1993): Während die traditionelle kolumbianische Cumbia Flöten und Klarinetten (wie im Original „La Pollera Colorá“) verwendet, zeichnet sich Aniceto Molinas unverkennbarer Stil durch den starken Einsatz des Akkordeons, begleitet von kraftvollen Bläsern und unglaublich schnellen, tanzbaren Basslinien, aus. Das Album „Las Mujeres“ ist eine perfekte Mischung aus Cumbia und Vallenato.„La Pollera Colorá“: Aniceto nahm den klassischen Klarinetten-Track, den wir gerade besprochen haben, und verlieh ihm mit seinen charakteristischen Akkordeon-Riffs einen energiegeladenen, kraftvollen „Sabanero“-Touch, der in den Tanzsälen unglaublich beliebt ist.
Komponist:
Juan Madera Castro (1922–2024) war der legendäre kolumbianische Musiker, Klarinettist und Komponist, der die instrumentale Grundlage für „La Pollera Colorá“ schuf. Er lebte ein unglaublich langes und kulturell reiches Leben und verstarb im Juli 2024 im bemerkenswerten Alter von 101 Jahren. Der Funke in Barrancabermeja: Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre spielte Juan Madera Klarinette im Orchester von Pedro Salcedo. Sie waren die Hausband in einem beliebten Grillrestaurant mit Tanzsaal namens „El Hawaii“ in der Ölraffineriestadt Barrancabermeja.Jeden Abend beobachtete Madera die einheimischen Frauen beim Cumbia-Tanzen. Ihm fiel auf, wie anmutig sie ihre weiten, farbenfrohen Röcke (Polleras) im Rhythmus der Trommeln schwenkten. Inspiriert von der visuellen Dynamik und Energie der Tänzerinnen, setzte er sich hin und komponierte ein Instrumentalstück auf seiner Klarinette, das ihre Bewegungen aufgriff.
Er gab dem Stück schlicht den Titel „La Pollera Colorá“, wegen der leuchtend roten Röcke, die über die Tanzfläche huschten.
Spanish Eyes (Version Steel Drum)
„Spanish Eyes“ ist ein Klassiker mit einer faszinierenden Entstehungsgeschichte. Ursprünglich ein Instrumentalstück, entwickelte es sich zu einem riesigen Gesangshit, der von Dutzenden legendären Künstlern aufgenommen wurde.
Die Melodie wurde ursprünglich vom deutschen Orchesterleiter Bert Kaempfert unter dem Titel „Moon Over Naples“ komponiert. 1965 war sie ein Instrumentalhit in den US-amerikanischen Billboard Easy Listening Charts.
Die Liedtexter Eddie Snyder und Charles Singleton erkannten das Potenzial des Stücks als Ballade und schrieben einen englischen Text, wodurch der Titel „Spanish Eyes“ entstand.
Al Martino (1965): Martino nahm die erste und bekannteste Gesangsversion auf. Sein sanfter Gesang verhalf dem Song zu Platz 15 der Billboard Hot 100 und einem Nummer-1-Hit in mehreren europäischen Ländern.
Die Instrumentale Version von Mollie Carven auf Steel Drum ist super. Auch der Bolero-Rhythmus passt.
Interpretin:
Mollie Craven Sie wuchs in Austin, Texas auf 1992.

Berühmt geworden ist sie durch ihre weithin populäre, virale Instrumentalversion von „Spanish Eyes“ mit Steel Drum, Ukulele und Cajon, die auf YouTube über 14 Millionen Aufrufe erzielte. Begleitet von Ray McNamara - Cajon & Nick Moore - Ukulele.
1997 studierte Mollie Jazzposaune und Konzerteuphonium an einem College in Südkalifornien. Auf dem Campus hörte sie ein Steel-Drum-Ensemble proben und verlagerte daraufhin ihren musikalischen Schwerpunkt völlig. Unter der Anleitung von Professor Ray McNamara schloss sie sich der Band an und tauchte tief in die karibischen Rhythmen ein. Sie lernte, Gitarrenpan, Bremstrommel und Glocke zu spielen.
Die Gitarrenpan (oft auch Double Guitar Pan) ist ein fester Bestandteil der Melodie- und Harmonie-Instrumente einer Steelband. Sie besteht meist aus zwei miteinander kombinierten Ölfässern (Pans) siehe Bild.
Komponist:
Bert Kaempfert (* 16. Oktober 1923 in Hamburg, bürgerlich Berthold Heinrich Kämpfert; † 21. Juni 1980 in Llucmajor, Mallorca) war ein deutscher Orchesterleiter, Musikproduzent, Arrangeur und Komponist. Kurzfristig trat er auch unter den Pseudonymen Raimondo, Bob Parker und Marc Bones in Erscheinung.
Rush E ist eine sehr bekannte und faszinierende Komposition. 

Das Stück wurde von dem Duo Sheet Music Boss (Andrew Wrangell und Samuel Dickenson) komponiert und im Mai 2018 auf YouTube veröffentlicht.
Rush E gehört zum Genre des sogenannten „Black MIDI“. Das sind Stücke, die so viele Noten enthalten, dass die Notenblätter auf dem Bildschirm komplett schwarz aussehen.
Es begann als Insider-Witz in der Klavier-Community im Internet (basierend auf dem „E“-Meme) und entwickelte sich zu einer gigantischen Challenge. Unzählige Pianisten auf YouTube und TikTok versuchen seither, zumindest die ersten Abschnitte des Stücks so fehlerfrei wie möglich zu spielen.
Hier sind die Könner Emilio Piano & Lang Lang. Sie spielen "Rush E" abwechselnd bei dieser "Piano battle" an einer Bahnstation (live).
Interpreten:
Emilio Piano
Hinter diesem Künstlernamen steckt der deutsch-französische Pianist Emil Reinert (geboren 1994 in Paris). Er gehört zu den weltweit erfolgreichsten Musik-Influencern auf Plattformen wie TikTok, YouTube und Instagram. Seine Videos gehen regelmäßig viral. Er setzt sich oft an öffentliche Klaviere (in Cafés, Bahnhöfen, Einkaufszentren oder an Flughäfen) und fängt an zu spielen. Meistens „gesellen“ sich dann scheinbar zufällig extrem talentierte Opernsänger, Geiger, Cellisten oder andere Musiker dazu, und sie improvisieren gemeinsam eine atemberaubende Performance.
Lang Lang (geboren am 14. Juni 1982 in Shenyang, China) ist einer der weltweit berühmtesten, erfolgreichsten und einflussreichsten klassischen Pianisten des 21. Jahrhunderts. Er ist ein echter Megastar der Klassikszene, der Stadien füllt und die Brücke zwischen traditioneller E-Musik und der modernen Popkultur geschlagen hat.
Lang Lang ist bekannt für sein extrem emotionales, expressives Spiel und seine theatralische Körpersprache am Klavier. Während ihn manche traditionelle Kritiker dafür als zu „showorientiert“ kritisieren, lieben ihn Millionen Fans genau für diese Leidenschaft, die die klassische Musik nahbar und lebendig macht. Seine technische Brillanz ist unumstritten. Lang Lang (geboren am 14. Juni 1982 in Shenyang, China) ist einer der weltweit berühmtesten, erfolgreichsten und einflussreichsten klassischen Pianisten des 21. Jahrhunderts. Er ist ein echter Megastar der Klassikszene, der Stadien füllt und die Brücke zwischen traditioneller E-Musik und der modernen Popkultur geschlagen hat.
Komponist:
Andrew Wrangell und Samuel Dickenson sind die beiden Köpfe hinter dem YouTube-Kanal Sheet Music Boss und die tatsächlichen Komponisten von Rush E.
Andrew Wrangell (ein australischer Komponist und Arrangeur) und Samuel gründeten Sheet Music Boss, um animierte Klavier-Tutorials anzubieten. Aus einem Running Gag heraus erfanden sie Rush E, das das Internet im Sturm eroberte.
„El Cascabel“ 

(spanisch für „Die Glöckchen“ oder „Die Rassel“) ist eines der bekanntesten und mit reißendsten Lieder der mexikanischen Volksmusik. Obwohl der Name zart klingen mag, ist die Musik alles andere als das – ein energiegeladenes Meisterwerk virtuoser Violinen Kunst und rhythmischer Komplexität.
Der wohl beeindruckendste Aspekt von „El Cascabel“ ist, dass es sich buchstäblich im Weltraum befindet. 1977 wählten Carl Sagan und sein Team es für die Voyager Golden Record aus. Es ist das einzige spanischsprachige Lied auf der Schallplatte und reist derzeit durch den interstellaren Raum als Repräsentant der menschlichen Kultur für jegliches außerirdisches Leben, das es finden sollte.
Das Lied ist ein Son Jarocho, ein regionaler Volksmusikstil aus dem Bundesstaat Veracruz.
Charakteristisch ist das schnelle Zupfen der Jarana und Requinto. In Mariachi-Versionen wird es jedoch zu einem Schaufenster für virtuose Violinsoli, die das „Zittern“ einer Glocke oder einer Klapperschlange imitieren.
Der Text ist poetisch und etwas geheimnisvoll und dreht sich oft um eine kleine Glocke (Cascabel), die einem geliebten Menschen geschenkt wird.
Interpreten Harfe:
Es spielt la Orquesta Sinfónica de Xalapa unter der Leitung von Martín Lebel. Solist an der Harfe ist Iván Velasco.
Das Xalapa Symphony Orchestra ist ein Orchester mit Sitz in der Stadt Xalapa, Veracruz und ist Teil der Universidad Veracruzana. Seine Gründung geht auf das Jahr 1929 zurück, weshalb es als das älteste Sinfonieorchester Mexikos gilt.
Interpreten Gesang:

Mariachi América ist ein Eckpfeiler der klassischen Mariachi-Musik. In ihren erfolgreichsten Jahrzehnten vorwiegend in Mexiko ansässig, avancierte die Gruppe Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts zu einem der produktivsten Studioensembles.
Während einige Mariachis für ihre ausgiebigen Stadiontourneen bekannt sind, zeichnete sich Alfredo Sernas Gruppe als die ultimative Begleitband und das perfekte Studioensemble aus.
Der Stil: Ihre Arrangements sind stark traditionell geprägt und zeichnen sich durch helle, prägnante Trompeten, knackiges, rhythmisches Akustikgitarrenspiel (Vihuela und Guitarra de Golpe) briliante Harfe sowie traditionelle Gesangsharmonien aus.
Der Komponist:
Lorenzo Barcelata (* 24. Juli 1898 in Tlalixcoyan, Veracruz; † 13. Juli 1943 in Mexiko-Stadt) war ein mexikanischer Komponist.
Barcelata schuf die Filmmusik zu einer Reihe mexikanischer Filme in den 1930er Jahren, etwa für Allá en el Rancho Grande, Amanecer ranchero und Mano a mano. Viele seiner populären Lieder wurden häufig posthum auch für Filmmusiken verwendet.
Volver Volver
„Volver, Volver“ (erschienen 1972) ist nicht einfach nur ein Lied – es ist wohl die berühmteste und ergreifendste Ranchera-/Mariachi-Hymne der Musikgeschichte. Geschrieben wurde sie vom mexikanischen Komponisten Fernando Z. Maldonado, doch erst durch die legendäre, kraftvolle Stimme von Vicente „El Rey“ Fernández erlangte sie weltweite Bekanntheit.
Der Titel „Volver, Volver“ bedeutet so viel wie „Zurückkehren, zurückkehren“ oder „Zurückgehen, zurückgehen“. Es ist der Inbegriff männlicher Verletzlichkeit, Herzschmerz und tief empfundener Reue.
Der Erzähler gibt zu, stolz, arrogant und töricht gewesen zu sein, weil er die Person, die er liebte, verlassen hat. Er ist am absoluten Tiefpunkt angelangt und fleht darum, wieder auf die Beine zu kommen:
„Y volver, volver, volver / a tus brazos otra vez / Llegaré hasta donde estés / Yo sé perder, yo sé perder / Quiero volver, volver, volver…“
(Und um zurückzukehren, zurückzukehren, zurückzukehren / in deine Arme / Ich werde dir überall hin folgen / Ich weiß, wie man verliert, ich weiß, wie man verliert / Ich will zurückkehren, zurückkehren, zurückkehren…)
Interpreten:

Meine Lieblingsinterpretation ist die Live-Aufnahme des Ry Cooder Orchester 2011 in San Franzisco. Die Sängerin ist Juliette Commagere.
Ryland Peter Cooder (* 15. März 1947) ist ein US-amerikanischer Musiker, Songwriter, Filmmusikkomponist, Plattenproduzent und Autor. Er ist ein Multiinstrumentalist, aber vor allem bekannt für seine Slide-Gitarre, sein Interesse an traditioneller Musik und seine Zusammenarbeit mit traditionellen Musikern aus vielen Ländern.
Juliette Commagere ist eine amerikanische Sängerin, Songwriterin und Keyboarderin aus Los Angeles. Sie ist nicht nur als Solokünstlerin tätig, sondern ist auch bekannt für ihre Zusammenarbeit mit prominenten Musikern wie Ry Cooder und Puscifer.
Zusammenarbeit mit Ry Cooder: Juliette Commagere ist eine langjährige musikalische Partnerin von Ry Cooder. Ihre Stimme ist oft als Teil des Chors in seiner Band „Corridos Famosos“ zu hören. Sie hat auf mehreren von Ry Cooders Alben und bei seinen Live-Auftritten mitgewirkt.
Komponist:
Fernando Zenaido Maldonado Rivera (* 20. August 1917 in Cárdenas, San Luis Potosí; † 23. März 1996 in Cuernavaca, Morelos), allgemein bekannt als Fernando Z. Maldonado und international auch als Fred McDonald, war ein mexikanischer Musiker, der vorwiegend als Komponist tätig war.
„Una Noche en Nápoles“ (Spanisch für „Eine Nacht in Neapel“) ist ein wunderschöner, leidenschaftlicher Song der US-amerikanischen Band Pink Martini.
Interpreten Sängerinen:

Niña Pastori (mit bürgerlichem Namen María Rosa García García) ist eine der bekanntesten und einflussreichsten Flamenco-Sängerinnen Spaniens. Sie stammt aus Andalusien, der Wiege des Flamencos, und hat das Genre in den letzten Jahrzehnten entscheidend geprägt.
Geboren: 15. Januar 1978 in San Fernando (Cádiz), Andalusien.Der Name: „Niña Pastori“ (dt. das Pastori-Mädchen) ist eine Hommage an ihre Mutter, eine Flamenco-Sängerin, die als „Pastori de Isla“ bekannt war.
Frühes Talent: Bereits mit 12 Jahren wurde sie von der Flamenco-Legende Camarón de la Isla entdeckt, der von ihrer Stimme so fasziniert war, dass er sie bei einem seiner Konzerte auf die Bühne holte.
Ana Lila Downs Sánchez (* 19. September 1968 in Tlaxiaco, Oaxaca, Mexiko kurz Lila Downs) ist eine mexikanisch-US-amerikanische Sängerin.
Ihre Musik ist eine Mischung verschiedener Stile, dabei greift sie oft auf indigene Musik aus ihrer mexikanischen Heimat zurück, aus den Kulturen der Mixteken, Zapoteken, Maya und Nahuatl. Sie hat einen klaren politischen Anspruch, den sie in den Texten ausdrückt.
Soledad Pastorutti (meistens einfach nur Soledad oder liebevoll La Sole genannt) ist eine der absoluten Megastars der argentinischen Musikszene. Sie hat in den 1990er Jahren im Alleingang die traditionelle argentinische Folkloremusik revolutioniert und sie für die Jugend des Landes wieder cool gemacht.
Der Durchbruch (1996): Mit gerade einmal 15 Jahren trat sie beim legendären Cosquín Festival (dem wichtigsten Folklore-Festival Argentiniens) auf. Ihr Auftritt war so voller Energie, dass sie das Publikum im Sturm eroberte. Wegen ihrer wilden, wirbelnden Energie gaben die Medien ihr den Spitznamen „El Tifón de Arequito“ (Der Taifun von Arequito).
an der Gitarre:
Carlos Santana ist ein mexikanisch-amerikanischer Musiker und einer der legendärsten Gitarristen der Musikgeschichte. Er gilt als Pionier des Latin Rock, indem er traditionellen Rock und Blues auf geniale Weise mit afro-kubanischen Rhythmen, Jazz und lateinamerikanischen Klängen kombinierte.Sein unverwechselbarer Gitarrensound – erkennbar an extrem lang gezogenen, singenden Tönen und tiefem, emotionalem Blues-Gefühl – hat ihn weltberühmt gemacht. Geboren am 20. Juli 1947 in Autlán, Mexiko, wuchs er in San Francisco auf. Dort gründete er Ende der 1960er Jahre die Santana Blues Band.
Der Woodstock-Durchbruch (1969): Der legendäre, hochenergetische Auftritt beim Woodstock-Festival (besonders das Instrumentalstück „Soul Sacrifice“) katapultierte Santana praktisch über Nacht ins Rampenlicht.
Interprten:

Pink Martini ist eine zwölfköpfige US-amerikanische Band aus Portland, Oregon.
Gegründet: 1994 von Thomas Lauderdale (Pianist, Komponist, Bandleader) Leadsängerinnen: China Forbes (seit 1995, singt in 20+ Sprachen) Storm Large (tritt seit 2011 regelmäßig als Ersatz oder zweite Sängerin auf)
Stil: „Cosmopolitan Pop Orchestra“ – Einflüsse aus den 1930er bis 1960er Jahren, Filmmusik, Bossa Nova, französischem Chanson, klassischer Musik, Latin Jazz und traditioneller Folklore
Markenzeichen: Mehrsprachige Songs (Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch, Arabisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, u.v.m.).
China Forbes (* 29. April 1970 in Cambridge, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin und Schauspielerin, die als eine der beiden Leadsängerinnen – neben Storm Large – der Gruppe Pink Martini bekannt wurde.
Valhalla Calling
Aufmarsch durch die Rebgasse der Schotte Clique zum "Schotte Soirée" auf den Weg zum Volkshaus Basel.
Ihre Interpretation > Live Aufnahme 08.03.2025.
„Valhalla Calling“ ist eine kraftvolle, moderne Hymne aus dem Bereich des heidnischen Folk und des Wikingerrocks, die sich in der nordischen Folk-, Reenactment- und Gaming-Szene großer Beliebtheit erfreut.
Das Lied, ursprünglich vom irischen Musiker Miracle of Sound (Gavin Dunne) komponiert, fängt den rauen, epischen Geist der nordischen Mythologie und der Wikingerzeit perfekt ein.

Interpreten:
Die Schotte Clique 1947 Basel gehört zu den bekanntesten, traditionsreichsten und profiliertesten Guggenmusiken der Basler Fasnacht. Sie wird aufgrund ihres hohen musikalischen Niveaus und ihres eleganten Auftretens in den Medien oft charmant als der "Rolls-Royce der Guggenmusiken" bezeichnet.
Es handelt sich traditionell um eine reine Männerclique.
Wie der Name verrät, ist die Clique stark vom schottischen Stil inspiriert. Während in den Anfangsjahren Kilts und Dudelsäcke noch Marke "Eigenbau" waren, trägt die Formation heute für ihre Auftritte abseits der reinen Fasnachtstage (etwa bei Konzerten) originale Kilts und Accessoires "Made in Scotland".
Schotte Soirée: Das alljährliche Highlight vor der eigentlichen Fasnacht. Ein riesiges Fest im Volkshaus Basel, bei dem die Schotte Clique gemeinsam mit hochkarätigen Gastguggen aus der Region und der restlichen Schweiz auftritt.
Komponist:
Gavin Dunne (geboren am 6. Mai 1980 in Cork, Irland) ist ein irischer Komponist, Multiinstrumentalist und Sänger. Weltweit bekannt ist er vor allem unter dem Namen seines Soloprojekts "Miracle of Sound".
Er gilt als einer der erfolgreichsten Independent-Musiker Irlands, da er seine Karriere komplett ohne großes Plattenlabel, rein über virale Mundpropaganda und das Internet aufgebaut hat. Seine Songs verzeichnen plattformübergreifend weit über eine Milliarde Streams.

