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So fing der Jazz an

Musik
So fing der Jazz an
 
1890 entstand der Ragtime (zerrissene Zeit) damit wurde angedeutet, dass der Viertelbeat durch Synkopen „zeitlich zerrissen“ wurde.
1900 entwickelte sich aus dem Ragtime der Jazz. Gleich mehrere Personen wollten deren Erfinder sein, Jolly Roll Morten, Nick LaRocca aber am ehesten ist dies wohl Buddy Bolden zuzuschreiben.
Der Blues und der Stomp waren damals die meist gespielte Musik in der Region New Orleans und bis hinauf nach Memphis. Es entstanden Bands die diesen Stil aufnahmen ab ca. 1914 nannte man diese Musik dann auch Jazz.
Das Wort Jazz stammt von einem Journalist der bei einem Baseballspiel schreib  „The poor old Seals have lost their ‚jazz‘ and don’t know where to find it“ (Die bemitleidenswerten Seals (Baseballmanschaft von San Fransico) haben ihren ‘Jazz’ verloren und können ihn nicht wiederfinden).Damit meinte er das Leben, die Kraft, die Energie vielleicht auch das Aufbrausen des Geistes.
Nicht alle Daten der Entstehung des Jazz sind genau belegbar, deshalb beschränke ich mich mal auf das was belegt ist.
Die Erste Jazzschalplatte wurde 1917 aufgenommen von der „Original Dixieland Jazz Band“ des Trompeters Nick LaRocca (im März 1916 gegründet), nebenbei alle Bandmitglieder waren "Weiße" Musiker.
Es ist also falsch dass Jazz afrikanischer Herkunft sei.


Von Links nach Rechts: Eddy Edwards (Posaune), Nick La Rocca (Kornett), Tony Sbarbaro (Schlagzeug), Henry Ragas (Piano), Larry Shields (Klarinette ab Okt 1916).

1925 kam die erste Platte vonLouis Armstrong and the Hot Fiveheraus.


Diese Band machte zum ersten Mal Jazzaufnahmen, in denen den Solisten mehr Raum zur Improvisation gegeben wurde, und ebnete dem Jazz mit Kunstanspruch, wie wir ihn heute kennen, erstmals den Weg. Nach Ansicht des Kritikers Gary Giddins handelt sich um „das einflussreichste Aufnahme-Projekt des Jazz, vielleicht der ganzen amerikanischen Musik“.
Die Mitglieder dieser ersten Hot Five waren Louis Armstrong zunächst am Kornett und gelegentlich auch als Sänger, ab 1927 an der Jazztrompete, mit seiner zweiten Frau Lil Hardin Armstrong am Klavier, Johnny Dodds an Klarinette und Altsaxophon sowie Kid Ory an der Posaune und Johnny St. Cyr am Banjo.
1926 ergänzt die Sängerin May Alixn die Band. Im September und Dezember 1927 ergänzt der legendäre Jazz- und Blues-Gitarristen Lonnie Johnson die Band.

1929 kam der Swing (Big Band Swing) auf, das Radio verbreitete Ihn in Windeseile und Bands wie Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman und Artie Shaw wurden zu Stars. Der dazugehörige Tanz war der Lindy Hop. Die Amerikaner waren verrückt nach diesem wilden Tanz er ließ den Finanzcrash der Wall Street vergessen.
 
1940 war es an der Zeit den Swing abzulösen, der sich langsam formalisierte und es wurde experimentiert bis man den Bebop im Harlem-Clup „Mintons’s Playhouse“ spielte. (Modern Jazz  Charly Parker, Dizzy Gillespie u.a.)
Wesentliche Elemente sind größere rhythmische Freiheiten für Schlagzeug und Bass, schnelle Tempi und komplexe Harmonie-Schemata. Komponisten des Bebops griffen oft auf bestehende musikalische Themen und Harmonieabfolgen zurück. Wesentlich für den Bebop sind zudem die Improvisationen auf langen formalen Strecken.
 
Mit dem Bebop verabschiedet sich der Jazz als Unterhaltungsmusik und wird nach und nach zur Kunstmusik stilisiert. Dies beruht auf der Ablehnung des Bebops durch große Teile von Kritiker und Publikum sowie auf einem neuen Verständnis der Schallplatte als Medium.
Die Improvisationen der Musiker sind durch die Schallplatte gespeichert und bringen ein Sammler- und Expertentum hervor – gerade auch in der weißen amerikanischen Mittelschicht und unter den europäischen Intellektuellen.
 
1950 entstand der Cool Jazz mit dem Orchester Miles Davis.
Manche Musiker sahen - ausgehend vom Bebop - eine Möglichkeit der Weiterentwicklung des Jazz, in einer stärkeren Entfaltung des Aspekts der Form. Sie versuchten, die Stücke stärker durch komponierte und improvisierte Parts zu strukturieren, was komplexe Arrangements zur Folge hatte.
  
1960 entwickelte sich auch der Free Jazz (Ornett Coolmann).
Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für (harmonisch) freies Improvisationsspiel im Jazz. Andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus (etwa in der Intuitiven Musik) bereithält.
 
Der Fusion Jazz 1966 -1980 nahm dann auch Elemente von Rock und Soulmusik auf, bekannt sind da Interpreten wie Jimmi Hendrix und James Brown.
  
Ab 1980 wurde der Jazz so vielgestaltig, dass eindeutige Strömungen kaum noch zu erkennen sind.  Man sprach von Ethno Jazz,  Retro Swing,  PopJazz, Avangarde Jazz.
Einige wichtigen Musiker die da führend waren sollen noch erwähnt werden.
Wynton Marsalis, Joshua Redman, James Carter.
Country Jazz mit Bonnie Raitt und Nora Johnes, um auch mal ein paar Frauen zu nennen die auch gerne Jazz spielen und singen.
The Original Dixieland Jazz Band
Louis Armstrong and his Hot Five - Fireworks (1928)
Jazz Rhythmen
Ein Aspekt der Jazzrhythmik ist die Überlagerung von „binären“ Rhythmen oder Pattern (zweiteiligen, gerade Unterteilungen) mit „ternären“ Rhythmen (dreiteiligen Pattern, Triolen).
Vor allem in "modernen" Jazzrichtungen kamen vermehrt afrikanische Elemente in die Rhythmik (mehr polyrhythmische Strukturen).
Eine Erscheinung neuerer Zeit bildet das Linear Drumming, bei dem alle Schläge nacheinander ausgeführt werden.
 
Blues
Der Blues entstand aus den Worksongs, die die Schwarzen bei der Arbeit sangen.
Einer der ersten bekannten Songs die man als Blues bezeichnen kann stammt von Huddie William Ledbetter meist nur Lead Belly genannt und heisst “Goodnight Irene”.
Der Durchbruch des Bleus kam 1914 mit dem St. Louis Blues von W.C. Handy.
In den 50 Jahren kam der Country Blues mit Größen wie John Lee Hooker, Muddy Waters auf.
In den 60-ziger Jahren nahmen auch Rockband den Blues in ihr Repertoire auf, als Beispiele seien erwähnt Canned Heat, The Doors, Led Zeppelin, Jimmi Hendrix und auch die Rolling Stones.
Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik.

Jazz, Rock, Rock 'n' Roll und Soul sind nah mit dem Blues verwandt.
Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung I’ve got the blues bzw. I feel blue („ich bin traurig“) ab.
Eine häufig auftretende Bluesform hat zwölf Takte, die Melodie wird mit drei Akkorden (harmonische Grundfunktion) begleitet.
Der Rhythmus des Blues ist terniär aufgebaut und wird meist mit Brusches (Stahlbesen) am Schlagzeug begleitet.


Swing
Der Swing (Schwung) enthält bereits die polyrhythmischen Elemente,  mit den Triolen gibt es den Ternären Effekt das „Schwingende“.
Rock and Roll und Boogie-Woogie
Der Rock-’n’-Roll-Tanz ist ein mit dieser Musik verbundener Turniertanz, der aus dem Lindy Hop (einem Swing-Tanz der 1930er Jahre) hervorgegangen ist und dessen bekanntestes Merkmal die akrobatischen Einlagen sind. Eng mit dieser Musik verbunden sind auch die Tänze Jive und Boogie-Woogie.


Blues Rhythm
Swing
Rock and Roll
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