Musikliste
Musik
Musik Gäste Sitzung
25.03.2026
25.03.2026Cherry Pink and Apple Blossom White (Reservetitel)
... Eintrittsmusik > 3:46
Gabriel’s Oboe
ist das vielfach ausgezeichnete und oft adaptierte Hauptthema aus dem Film Die Mission (engl. Original The Mission) von 1986 mit Robert De Niro, Jeremy Irons und Liam Neeson unter der Regie von Roland Joffé. Die Melodie ist Bestandteil der Filmmusik von Ennio Morricone und wurde unter anderem von Künstlern wie Yo-Yo Ma, Holly Gornik und Brynjar Hoff arrangiert und aufgeführt. Das Thema wurde als „unvergesslich“ beschrieben und wurde eine „gefeierte Oboen-Melodie“.
Es spielt das Johann Strauss Orchestra unter der Leitung von André Rieu.
Komponist: Morricone Ennio
Ennio Morricone (* 10. November 1928 in Rom; † 6. Juli 2020 ebenda) war ein italienischer Komponist, Dirigent und Oscarpreisträger.
Er arbeitete auch unter den Pseudonymen Dan Savio und Leo Nichols und komponierte die Musik für mehr als 500 Filme.
Weil er die Filmmusik für zahlreiche Italowestern schrieb, wird sein Name vornehmlich mit diesem Filmgenre in Verbindung gebracht. Besonders bekannt sind seine Filmmusiken zum Italowestern-Klassiker "Zwei glorreiche Halunken", zum Western-Epos "Spiel mir das Lied vom Tod", zu Roland Joffés Drama "Mission" und zu Giuseppe Tornatores Film "Cinema Paradiso". Morricone erhielt 2007 den Oscar für sein Lebenswerk sowie 2016 einen weiteren für die Musik zum Film "The Hateful Eight".
Morricone studierte am Konservatorium von Santa Cecilia Trompete und Chormusik und erhielt 1946 sein Konzertdiplom als Trompeter. Ein Jahr später folgte ein erstes Engagement als Theaterkomponist.
Interpret & Dirigent: André Rieu
André Rieu stammt aus einer Musikerfamilie und wuchs mit klassischer Musik auf. Sein Vater André Rieu sen. (1917–1992) war Chefdirigent des Limburgs Symfonie Orkest LSO, in dem André jun. bis 1989 als Geiger spielte. Ersten Violinunterricht hatte er mit fünf Jahren, später studierte er an den Konservatorien von Lüttich und Maastricht sowie bei dem ungarischen Violinisten André Gertler in Brüssel; er nahm an Kursen bei Herman Krebbers teil.
Seit Mitte der 1990er Jahre reist Rieu mit seinem „Johann-Strauß-Orchester“ (ca. 60 Musiker) um den Globus. Seine Ensembles besteht aus Solisten und Sängern.
Rieu spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari namens "Ex-Captain Saville" 1667.
Es ist eine der frühesten bekannten Violinen aus Stradivaris Werkstatt. Zu dieser Zeit war er erst etwa 23 Jahre alt und arbeitete noch stark im Stil seines Lehrers Nicolò Amati.Seine Tourneen durch Deutschland verdankt er Auftritten bei Karl Moik im Musikantenstadl, mit dem er eng befreundet war.
Neben den Konzerten auf Tourneen produziert Rieu in der Regel Specials mit verschiedenen Popgrößen, welche im Fernsehen zu sehen oder auf DVD erhältlich sind.
... vor dem Vortrag > 3:02
Uganda Folk Medley
die Zusammenstellung präsentiert die typischen Instrumente der ugandischen Volksmusik.
Dazu habe ich 4 Ensembles zusammen gemixt. Sie stehen auch für die 4 einmaligen Instrumente aus Uganda.
Komponist: Traditionell unbekannt
Interpreten sind;
- Buganda Musik Ensemble (Amandinda)-
- Die Adungu Cultural Troupe (Adungu)
- Uganda Trad. Musik Group (Endingidi)
- Ugandan Drums (Empuunni)
Die speziellen Instrumente die Ihr hier hören könnt sind; das Amadinda (Xylophon ähnlich), die Adungu (Bogenharfe), die Endingidi (Röhrenfidel) und die Embuunni (Grosse bauchige Basstrommel).
Das Amadinda
ist weit mehr als nur ein "Xylophon-ähnliches" Instrument; es ist das Herzstück der Hofmusik des ehemaligen Königreichs Buganda (im heutigen Uganda). Es besticht durch ein faszinierendes Zusammenspiel von Rhythmus und Mathematik.
Hier ist ein kompakter Überblick über dieses klangvolle Instrument:
1. Bauweise und Material
Klangstäbe: Es besteht meist aus 12 schweren Holzstäben, die traditionell aus dem Holz des Padauk-Baumes oder der Schirmakazie gefertigt werden.
Lagerung: Die Stäbe liegen lose auf zwei frischen Bananenstämmen, die als Resonanzkörper dienen.
Fixierung: Lange, dünne Holzstifte werden zwischen die Stäbe in den Bananenstamm gesteckt, damit sie beim Spielen nicht verrutschen.
2. Die Spieltechnik: Das "Verzahnen"
Das Besondere am Amadinda ist nicht das Instrument selbst, sondern die Art, wie es gespielt wird. Meistens sitzen sich zwei oder drei Spieler gegenüber:
Omuuko (Der Starter): Er spielt ein rhythmisches Muster in Oktaven.
Okunaga (Der Beantworter): Er spielt ein zweites Muster in den Lücken des ersten Spielers.
Okukoonera (Der Binder): Der dritte Spieler spielt oft nur die obersten zwei Stäbe und verstärkt die Töne, die durch die Verzahnung der ersten beiden Spieler entstehen.
Die Andungu
Die vielseitige Bogenharfe Ugandas ist das Aushängeschild der ugandischen Saitenmusik. Das Besondere an ihr ist die Skalierbarkeit. In ugandischen Adungu-Ensembles gibt es verschiedene Größen – von der kleinen Sopran-Adungu bis hin zur massiven Bass-Adungu, die fast so groß wie ein Mensch sein kann.
Modernität: Da sie oft diatonisch gestimmt ist, lässt sie sich wunderbar mit westlichen Instrumenten oder in der Kirchenmusik kombinieren.Spielweise: Sie wird wie eine klassische Harfe gezupft, wobei der Korpus oft als Resonanzraum zwischen den Knien oder auf dem Schoß gehalten wird.
Merkmal Adungu; Bogenharfe (Arched Harp)Saitenanzahl; Meist 7 bis 9 (variiert je nach Größe)TBauweise; Ein gebogener Hals, der aus dem Korpus ragt.
Klangcharakter; Hell, harfenartig, sehr vielseitig.
Die Endingidi
Die Endingidi ist ein faszinierendes Instrument. Es handelt sich um eine einsaitige Geige (eine Röhrengeige), die eine zentrale Rolle in der Volksmusik der Baganda und anderer ethnischer Gruppen in Zentral- und Westuganda spielt.
Ihr Aufbau: Er ist von bestechender Einfachheit. Sie besteht aus einem hohlen Holzkörper (der „Röhre“), der mit Ziegen- oder Waranhaut bespannt ist, einem Holzhals und einer einzelnen Saite, die traditionell aus Fasern oder Draht gefertigt wird.
Ihr Klang: Er ist kratzig, eindringlich und rhythmisch. Da sie nur eine Saite hat, verwendet der Spieler einen kleinen Bogen (aus Sisal oder Pferdehaar) und verändert die Tonhöhe, indem er die Finger an verschiedenen Stellen auf die Saite drückt. Die „sprechende“ Geige: In der ugandischen Kultur wird die Endingidi häufig zur Begleitung von Sängern eingesetzt. Der Spieler ahmt oft die Melodie des Liedtextes auf der Geige nach, sodass es klingt, als würde das Instrument mitsingen.
Die Empuunni
Im Luganda (Uganda) kann Empuunni zwar „Schwein“ bedeuten, doch in der traditionellen Musik wird der Begriff häufig als beschreibende Bezeichnung für die größte und tiefste Basstrommel eines Ensembles verwendet.
Der Klang: Sie liefert den satten, tiefen Puls, der die übrigen polyrhythmischen Muster verankert.
Die Konstruktion: Diese Trommeln werden typischerweise aus ausgehöhlten Baumstämmen (oft des Muvule-Baumes) gefertigt und oben und unten mit Rindsleder bespannt, das mit kunstvollen Lederriemen zusammengebunden ist. Die Rolle: In einem traditionellen Engalabi- oder Amadinda-Ensemble ist die Empuunni nicht nur ein Taktgeber; sie gilt als die „Seele“ des Rhythmus und spiegelt die tiefen Töne der Luganda-Sprache wider.
... nach dem Vortrag > Dauer: 3:33
Some Enchanted Evening Mantovani Orchestra
„Some Enchanted Evening“ (verzauberter Abend) ist eine Showmelodie aus dem Rodgers-und-Hammerstein-Musical „South Pacific“ von 1949. Es wurde als „der größte Einzelhit aller Rodgers- und Hammerstein-Shows“ beschrieben. Andrew Lloyd Webber beschreibt es als „den größten Song, der jemals für ein Musical geschrieben wurde“.Es spielt das Mantovani Orchestra.
Komponist: Richard Rodgers
Richard Charles Rodgers (* 28. Juni 1902 in Queens, New York City; † 30. Dezember 1979 in New York City) war ein US-amerikanischer Komponist und eine prägende Gestalt für das amerikanische Musical. Er wurde ab den 1920er-Jahren als eine „Hälfte“ des berühmten Broadway-Songwriting-Duos Rodgers und Hart berühmt, nach Harts Tod 1943 konnte er als Teil des Songwriter-Gespanns Rodgers und Hammerstein weitere Erfolge erzielen.Richard Rodgers und Lorenz Hart waren das dynamische Gegenstück zu dem später eher "braven" Duo Rodgers und Hammerstein. Während Rodgers und Hammerstein für das große, emotionale und oft sentimentale amerikanische Musical stehen (The Sound of Music, Oklahoma!), waren Rodgers und Hart die Könige des Zynismus, des Witzes und der großstädtischen Melancholie.
Interpret Und Dirigent: Mantovani and His Orcherstra
Mantovanis Musik ist sofort an den sogenannten „Cascading Strings“ (oder Tumbling Strings) erkennbar. Dieser Effekt lässt die Streicher klingen wie einen sanften Wasserfall aus Tönen.
Die Technik: Entwickelt wurde der Sound 1951 zusammen mit dem Arrangeur Ronald Binge. Dabei spielen verschiedene Streichergruppen dieselbe Melodie zeitlich leicht versetzt – ähnlich wie bei einem Echo oder einem Hall-Effekt in einer Kathedrale.
Der Zweck: Vor der Erfindung digitaler Soundeffekte war dies eine rein orchestrale Methode, um eine enorme räumliche Tiefe und „Lushness“ (Üppigkeit) zu erzeugen.
Der Durchbruch: Der Titel „Charmaine“ (1951) wurde durch diesen Sound zum Welthit und verkaufte sich millionenfach.
Neben seinen eigenen Arrangements von Popsongs der Zeit war er berühmt für die Vertonung großer Filmthemen:
- Charmaine: Sein absolutes Signature-Piece.
- Cara Mia: Ein Hit von 1954 mit einem dramatischen Tenor-Solo.
- Exodus: Seine Interpretation des Filmthemas ist legendär.
- Moulin Rouge Theme: Ein weiterer Klassiker des orchestralen Easy Listening.
Er hatte insgesamt 27 Alben in den US-Top-40 – eine Leistung, die kaum ein klassisch besetztes Orchester je wieder erreichte.
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