Direkt zum Seiteninhalt

Sarabande, Scherzo, Serenade, Sonate, Soul, Suite, Symphonie

Tiggi's Website
Menü überspringen
Menü überspringen
Menü überspringen

Sarabande, Scherzo, Serenade, Sonate, Soul, Suite, Symphonie

https://www.tiggi.ch
Veröffentlicht von Martin Küttel in 2 Genre · Mo 11 Mai 2026 · Lesezeit  Minuten
Tags: SarabandeScherzoSerenadeSonateSoulSuiteSymphonie
Sarabande
Sarabande (französisch, spanisch zarabanda, italienisch sarabanda, englisch saraband) ist der Name einer beliebten Tanzform des Barock. Sie entstand als gesungener Tanz im 16. Jahrhundert in Lateinamerika und gelangte früh nach Spanien. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entwickelten sich in Italien und Frankreich unterschiedliche Instrumentalmusikformen, zunächst basiert auf bestimmten Harmonieschemata, später auf charakteristischen Rhythmen und Tempounterschieden.
In Italien, Spanien und England bevorzugte man schnellere Varianten, in Frankreich und Deutschland deutlich langsamere. Zusammen mit Allemande, Courante und Gigue war die Sarabande auch ein Bestandteil der barocken Instrumentalsuite. Im späten 18. Jahrhundert kam die Sarabande aus der Mode, wurde allerdings von einigen Komponisten im 19. und 20. Jahrhundert wieder aufgegriffen.

Scherzo
Scherzo (Mehrzahl Scherzi) ist eine seit 1781 bestehende Bezeichnung für eine rasche ausgelassene musikalische Satzform im 3/4- oder 3/8-Takt und einer der vielen Italianismen der deutschen Musiksprache.

Serenade
Die Serenade (von italienisch serenata, von serenare, zu lateinisch serenus „hell, heiter“;[1] vgl. italienisch sereno „heiter“, al sereno „unter heiterem Himmel, im Freien“) ist ein abendliches Ständchen oder eine Abendmusik in freier Form, gewöhnlich aufgeführt als Freiluftmusik, mit unterhaltsamem Charakter. (Der Begriff lässt sich ab dem 15. Jahrhundert als serenata nachweisen). Unabhängig vom Aufführungsmodus versteht man seit der Wiener Klassik unter Serenade auch ein suitenartiges Instrumentalstück mit einer größeren Anzahl von Sätzen, wobei die Bezeichnung Serenade nur im Hinblick auf die kompositorische Idee der Darbietung einer Abendmusik benutzt wird.Im Gegensatz dazu bezeichnet die Aubade ein Morgenständchen.
Die frühen Serenaden der Klassik (u. a. von Haydn, Mozart und Salieri) führten einige Blasinstrumente ein (Oboen, Fagotte, Hörner, Klarinetten), wie das für eine Musik im Freien passend ist. Mit dem Einzug der Serenade in den Konzertsaal – was bereits bei Mozart zu finden ist – kamen mehr und mehr Streichinstrumente dazu, um ein orchestraleres Klangbild zu erzeugen.
Beethoven schrieb zwei Serenaden für Kammerbesetzung, Op. 8 für (Violine, Bratsche und Violoncello), sowie Op. 25 für Flöte, Violine und Bratsche, den Serenaden zuzurechnen ist ferner das Trio Op. 87 für zwei Oboen und Englischhorn.

Sonate
Eine Sonate (italienisch sonata, klingen) ist ein meist mehrsätziges Instrumentalstück für eine solistische oder sehr kleine kammermusikalische Besetzung.
Je nach Besetzung wird zwischen Solosonaten für ein einzelnes Instrument (z. B. Klavier, Gitarre oder ein Melodieinstrument), Duosonaten (meistens ein Melodieinstrument plus Klavier), und Triosonaten unterschieden.
Sonaten für Orchester heißen Sinfonien.

Soul
Soul bezeichnet eine Hauptströmung der afroamerikanischen Unterhaltungsmusik. Sie entwickelte sich Ende der 1950er Jahre aus Rhythm and Blues und Gospel. In den 1960er Jahren war Soul fast das Synonym für schwarze Popmusik.
Eng verknüpft ist die Geschichte dieser Stilrichtung mit dem Kampf der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung gegen Rassentrennung und für Gleichberechtigung.

Suite
Eine Suite (zu französisch suite „Abfolge“) ist in der Musik eine vorgegebene Abfolge von Instrumental- oder Orchesterstücken, die ohne längere Pausen hintereinander gespielt werden.
Einige bekannte Beispiele sind;Camille Saint-Saëns (Karneval der Tiere), Jean Sibelius (Karelia-Suite),  Pjotr Iljitsch Tschaikowski (Nussknakersuite), Dmitri Schostakowitsch (Suite für Varieté-Orch.), Lennox Berkeley (Mont Juic).

Symphonie, Sinfonie
Die Sinfonie oder Symphonie (von griechisch σύμφωνος sýmphōnos "zusammenklingend, harmonisch") ist eine zentrale Gattung der Instrumentalmusik. Ihre klassische Form als ein aus mehreren (meist vier) Sätzen bestehendes Werk für Orchester bildete sich im 18. Jahrhundert nach dem Vorbild der Sonate aus. Seitdem behauptete die Sinfonie bis ins 20. Jahrhundert eine dominierende Stellung im Bereich der Orchestermusik.
Seit Ende des 16. Jahrhunderts bezeichnet der italienische Begriff Sinfonia ein Werk für Orchester (eher selten mit Gesang) ohne bestimmte Formangabe. Sie findet sowohl in der Kirchenmusik als auch in der Oper, im Ballett oder in der Kammermusik als Einleitungsstück (Ouvertüre), Zwischenaktmusik oder als musikalische Illustration des Geschehens (z. B. Schlachtmusik) Verwendung.
Johann Sebastian Bach benutzte den Terminus Sinfonia nicht nur für instrumentale Eröffnungssätze in einigen seiner Kantaten, sondern auch für den Eröffnungssatz der Partita Nr. 2 seiner Clavierübung und für seine dreistimmigen Sinfonien für Klavier.


Zurück zum Seiteninhalt
App-Icon
https://www.tiggi.ch Installieren Sie diese Website auf Ihrem Startbildschirm für ein besseres Erlebnis
Tippen Sie auf Installationsschaltfläche auf iOS und dann auf „Zu Ihrem Bildschirm hinzufügen“