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Rapsodie, Rembetikon, Rezitativ, Ripiendo, Rock, Romanze

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Rapsodie, Rembetikon, Rezitativ, Ripiendo, Rock, Romanze

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Veröffentlicht von Martin Küttel in 2 Genre · Di 12 Mai 2026 · Lesezeit  Minuten
Tags: RapsodieRembetikonRezitativRipiendoRockRomanze
Rapsodie
Eine Rhapsodie war ursprünglich ein von griechischen Wandersängern, den Rhapsoden, vorgetragenes Gedicht oder Teil einer Dichtung. Heute versteht man unter Rhapsodie ein Vokal- oder Instrumentalwerk, das an keine spezielle Form in der Musik gebunden ist.
Die musikalischen Themen der Rhapsodie sind regelmäßig lose miteinander verbunden, sie können in flüchtigen, unzusammenhängenden musikalischen Gedanken gegeben sein, die nicht unbedingt aufeinander aufbauen oder Bezug nehmen.

Rembetikon
Rembetiko ist ein griechischer Musikstil, der aus der Verbindung der Volksmusik Griechenlands und der osmanischen Musiktradition in den sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Städten Athen, Piräus und Thessaloniki bildenden Subkulturen hervorgegangen ist.
Er steht im Gegensatz zu den Kantades, der westlich orientierten Volksmusik, wie sie sich auf den Ionischen Inseln und im Viertel Plaka in Athen etabliert hatte.

Rezitativ
Das Rezitativ (von italienisch recitare „vortragen“) ist ein dem Sprechen angenäherter Gesang in Oper, Kantate, Messe oder Oratorium. Es existiert in verschiedenen Ausprägungen seit ca. 1600. Seine Entwicklung ist eng mit der des Generalbasses (Basso Continuo) verbunden.
Während des Rezitativs hat der Sänger die Freiheit, den Text rhythmisch frei zu deklamieren. Es gibt zwei Formen des Rezitativs: Das Secco-Rezitativ wird nur durch einen Basso Continuo begleitet und erlaubt größte rhythmische Freiheit. Beim Accompagnato-Rezitativ wird der Sänger durch ein Orchester begleitet, das an der Auslegung des gesungenen Inhalts kompositorisch beteiligt ist, was strengere rhythmische Bindung zur Folge hat.

Ripiendo
Ripieno (voll, ausgefüllt) ist das Beiwort, womit man 1) solche Hauptstimmen bezeichnet, die bei der Ausführung vielfach besetzt oder von mehreren Personen zugleich vorgetragen werden, wie z. B. die vier Singstimmen eines Chors - oder wie bei voller Orchester-Musik die vier Hauptstimmen, nämlich die erste und zweite Violine, die Viola und der Bass.
Man unterscheidet demnach durch das Beiwort ripieno oder durch den Ausdruck Ripienstimme die vielfach besetzten Hauptstimmen eines Chores oder eines Orchesters von solchen Hauptstimmen eines Tonstückes, die nur von einer einzigen Person vorgetragen werden und die man konzertierende oder obligate Stimmen nennt (siehe konzertierend).

Rock
Rockmusik, kurz auch Rock, dient als Oberbegriff für Musikrichtungen, die sich seit Ende der 1960er Jahre aus der Vermischung des Rock ’n’ Roll der späten 1950er- und frühen 1960er-Jahre mit anderen Musikstilen wie z. B. Beatmusik und Blues entwickelt haben. Ein wesentliches Merkmal ist die insbesondere bei Konzerten durch oftmals hohe Lautstärken bewirkte physische Präsenz des Sounds.
Viele Genres innerhalb der Rockmusik werden mit einzelnen Jugendkulturen identifiziert. Rockstars, die zuerst von Elvis Presley, später von den Bands The Beatles, The Rolling Stones und in der Folge von immer neuen Protagonisten und Gruppen personifiziert wurden, lösten den Hollywood-Star als Identifikationsfigur ab.

Romanze
Ein Romanze ist ein liedhaftes, ausdrucksvolles Instrumental- oder Vokalstück. Der Begriff Romanze (Spanisch: romance/romanza, Italienisch: romanza, Deutsch: Romanze, Französisch: romance) hat eine jahrhundertelange Geschichte. In Spanien wurde er auf erzählende Balladen angewendet und im 18. Jahrhundert für einfache lyrische Stücke nicht nur für Gesang, sondern auch für Instrumente allein verwendet
z.B. Violin Ronmaze ( Romance , Romanza sind andere Schreibweisen).Im Oxford Dictionary of Music heißt es, dass er „im Allgemeinen eine besonders persönliche oder zärtliche Qualität impliziert“.

Rondo
Als Rondo werden Kompositionen bezeichnet, die sich über idealtypische Formmodelle beschreiben lassen.
Diesen Formmodellen ist ein wiederkehrender Abschnitt (A) gemeinsam, der mit anderen musikalischen Gestaltungen (B, C, D, E usw.) abwechselt.


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