Pasodoble, Passion, Pop, Präludium, Programmmusik
Veröffentlicht von Martin Küttel in 2 Genre · Mi 13 Mai 2026 · Minuten
Tags: Pasodoble, Passion, Pop, Präludium, Programmmusik
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Pasodoble
Der Paso Doble (auch Pasodoble geschrieben) ist ein spanischer Tanz, der im Turniertanz den Lateinamerikanischen Tänzen zugeordnet wird. Seit 1945 ist er Turniertanz und seit 1963 im Welttanzprogramm enthalten.
Das als Tanzmusik verwendete gleichnamige Musikgenre (spanisch Pasodoble) entstand im 19. Jahrhundert in Spanien.
Passion
Die musikalische Passion stellt die Vertonung des biblischen Passionstextes dar, wie er in einem der Evangelien überliefert ist.
In der Regel teilten sich drei Geistliche den Vortrag: eine tiefe Stimme trug die Worte Christi (vox Christi) vor, eine mittlere Stimme den Part des Erzählers bzw. Evangelisten (vox evangelista) und eine hohe Stimme schließlich die übrigen Personen, die als Soliloquenten bezeichnet werden.
Pop
Popmusik (englisch pop music), kurz Pop, ist ein Genre der populären Musik, das Mitte der 1950er-Jahre in den USA und im Vereinigten Königreich entstand. Teilweise wird der Begriff auch synonym zu populärer Musik verwendet.Als Kurzform von populäre Musik wurde der Begriff Popmusik anfangs für Rock ’n’ Roll und Beatmusik sowie davon abgeleitete „jugendliche“ Musikstile verwendet, aber auch in Abgrenzung dazu für den vom Swing abgeleiteten vorherrschenden populärmusikalischen Standard der 1950er-Jahre. Ende der 1960er-Jahre begann man, Pop als vorwiegend kommerziell, kurzlebig und leicht zugänglich dem Rock gegenüberzustellen.
Der Ausdruck Popsong kam im Englischen erstmals in den 1920er-Jahren auf, im Sinne eines Musikstücks mit breitem Anklang (popular appeal). Dies fällt zeitlich mit bedeutenden Entwicklungen in der Aufnahmetechnik zusammen, die als Beginn der modernen Musikindustrie gesehen werden können. Das Oxford Dictionary of Music definiert pop in seinem frühesten Gebrauch als Konzerte für ein Massenpublikum; seit den späten 1950er-Jahren beschreibe der Begriff konkret nicht klassische Musik, meist in Liedform, etwa von The Beatles, The Rolling Stones oder ABBA.
Präludium
Ein Präludium, auch Praeludium (lateinisch praeludium, Vorspiel) bzw. Prélude (französisch) und Preludio (italienisch und spanisch), ist ein Instrumentalwerk mit eröffnendem oder hinführendem Charakter.
Große Bedeutung haben die 24 Préludes op. 28 von Frédéric Chopin. Dieser Zyklus hatte großen Einfluss auf Komponisten wie Alexander Skrjabin und Sergei Rachmaninow, die ebenfalls Préludes komponierten.
Programmmusik
Programmmusik (von griechisch prógramma, öffentliche schriftliche Bekanntmachung) ist in der Regel Instrumentalmusik, die einem außermusikalischen Programm folgt, das eine bestimmte Vorstellung von Bildern oder Geschichten schaffen soll und beispielsweise durch beigegebene Überschriften und Titel verdeutlicht wird. Damit unterscheidet sie sich von der absoluten Musik, die keine außermusikalischen Inhalte darstellt. Beispiele für Programmmusik sind die Bilder einer Ausstellung von Modest Petrowitsch Mussorgski, wo jeder Satz eine neue Überschrift, den Titel eines Bildes, trägt, oder Die Moldau von Bedřich Smetana, ein Satz aus dem programmatischen Zyklus Mein Vaterland, in dem der tschechische Komponist unter anderem die Entwicklung der Quelle zum Fluss tonmalerisch umsetzt.
