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Oper, Operette, Opera semiseria, Opus, Oratorium, Ouvertiure

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Oper, Operette, Opera semiseria, Opus, Oratorium, Ouvertiure

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Veröffentlicht von Martin Küttel in 2 Genre · Do 14 Mai 2026 · Lesezeit  Minuten
Tags: OperOperetteOperasemiseriaOpuOratoriumOuvertiure
Oper
Als Oper (von italienisch opera in musica, „musikalisches Werk“) bezeichnet man eine musikalische Gattung des Theaters. Eine Oper besteht aus der Vertonung einer dramatischen Dichtung, die von einem Sängerensemble, einem begleitenden Orchester sowie manchmal von einem Chor und einem Ballettensemble ausgeführt wird.
Aufbau meist: Prologe dann einige (3-4 ist üblich) Akte (Szene) /  Neben dem Gesang führen die Darsteller Schauspiel und Tanz auf einer Theaterbühne aus, die mit den Mitteln von Malerei, Architektur, Requisite, Beleuchtung und Bühnentechnik gestaltet ist.  Die Rollen der Darsteller werden durch Maske und Kostüme optisch verdeutlicht. Als künstlerische Leitung betätigen sich Dirigenten für das Musikalische, Regisseure für die Personenführung sowie Bühnen– und Kostümbildner für die Ausstattung.

Opera semiseria
Die Opera semiseria (italienisch für „halbernste Oper“) ist eine Operngattung des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, die Elemente der ernsten Oper (Opera seria) und der komischen Oper (Opera buffa) miteinander verbindet.
Sie fungierte als wichtiges Bindeglied und Experimentierfeld in der Entwicklung der italienischen Oper, bevor sich die großen romantischen Dramen durchsetzen.
Dieses Genre geht auf die Jahre 1789 und 1830 zurück. Die Originalwerke stammen von Gioachino Rossini und Vincenzo Bellini-
Beispiele:
- Die diebische Elster (Die diebische Elster) Gioachino Rossini 1817
- Die Schlafwandlerin Vincenzo Bellini1831
- Nina, or The Madwoman for Love (Nina oder Die Wahnsinnige aus Liebe) Giovanni Paisiello 1789.

Operette
Die Operette (ital., wörtlich: „kleine Oper“) ist ein musikalisches Bühnenwerk. Die Bezeichnung gibt es seit dem 18. Jahrhundert.[1] Bis zum 20. Jahrhundert hat sie einen erheblichen Bedeutungswandel erfahren. Die Operette seit dem 19. Jahrhundert hat eher leichte, eingängige Musik, eine heitere oder sentimentale Handlung und gesprochene Dialoge zwischen den Musiknummern.
Die Operette entstand nicht an einem einzigen Ort; sie entwickelte je nach Stadt, in der sie beheimatet war, unterschiedliche Strömungen:Die Französische Schule (Paris): Begründet von Jacques Offenbach. Sein „Orpheus in der Unterwelt“ (berühmt für seine Can-Can-Musik) war eine scharfsinnige, geistreiche Parodie der griechischen Mythologie, die die High Society und Politik des Zweiten Kaiserreichs aufs Korn nahm.Die Wiener Schule (Wien): Hier wurde die Operette mitreißend und romantisch, stark vom Walzer geprägt. Johann Strauss II. („Die Fledermaus“) und später Franz Lehár („Die lustige Witwe“) prägten diese Ära mit üppigen, schwungvollen Melodien.Die Englische Schule (London): Fast ausschließlich geprägt vom legendären Duo Gilbert und Sullivan. Werke wie „Die Piraten von Penzance“ und „Der Mikado“ brachten temporeiche, zungenbrecherische Lieder und eine gehörige Portion viktorianischer politischer Satire hervor.

Opus
Opus (Mehrzahl Opera, Abkürzung Op. oder op.) ist die lateinische Bezeichnung für ein Kunstwerk, insbesondere eines Komponisten. Bei vielen Komponisten vom Barock bis zur Romantik ist die Zählung ihrer Werke mit Hilfe der damals vergebenen Opuszahlen (Opusnummern) bis heute in Gebrauch. Der lateinische Begriff für das Gesamtwerk eines Komponisten ist: "Opus omnium" oder genauer: "Opera omnia".
Auch das Werk eines anderen schöpferischen Künstlers oder eines (Kunst-) Handwerkers, beispielsweise eines Orgelbauers kann als Opus bezeichnet werden (siehe auch Opus magnum). Es kann auch das Gesamtwerk einer Person gemeint sein. Kleine Werke werden manchmal auch mit der Verkleinerungsform Opusculum beziehungsweise Opuskulum bezeichnet.

Oratorium
Oratorium (kirchenlat. oratorium „Bethaus“, von lat. orare „beten“) nennt man in der musikalischen Formenlehre die dramatische, mehrteilige Vertonung einer zumeist geistlichen Handlung, verteilt auf mehrere Personen, Chor und Orchester.
Das Oratorium wird im Gegensatz zur Oper ausschließlich konzertant aufgeführt, die Handlung findet also nur in den Texten und in der Musik statt.

Ouvertüre
Eine Ouvertüre (von französisch ouverture ‚Eröffnung‘) ist ein Werk der Instrumentalmusik, das zur Eröffnung von Bühnenwerken (Oper, Ballett oder Tanz-Suite, Schauspiel), größeren Vokalwerken (Kantate, Oratorium) oder generell als Auftakt eines Konzertprogramms dient.
Gegen 1800 löst sich die Trennung in Französische und Italienische Ouvertüren auf, und die Ouvertüren haben entweder eine Sonatensatzform oder sind aus Themen der nachfolgenden Oper zusammengestellt, sodass sich eine Nähe zur Programmmusik ergeben kann.


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