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Fuge, Gavotte, Humoreske, Impromtu, Jazz, Jodel

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Fuge, Gavotte, Humoreske, Impromtu, Jazz, Jodel

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Veröffentlicht von Martin Küttel in 2 Genre · So 17 Mai 2026 · Lesezeit  Minuten
Tags: FugeGavotteHumoreskeImpromtuJazzJodel
Fuge
Die Fuge ist ein mehrstimmiges Instrumental- oder Vokalstück mit meist 3 oder 4 Stimmen. Sie ist ein typisches Beispiel für polyphone Musik, Musik mit mehreren gleich wichtigen Stimmen. Ihre beispielhafte Gestalt erhielt die Fuge in der Zeit Johann Sebastian Bachs (1685-1750).
Charakteristisch für den Beginn einer Fuge ist, dass die Stimmen nicht gleichzeitig sondern nacheinander einsetzen. Dabei spielen zwei Elemente eine besondere Rolle: das Thema (Subject) und das Gegenthema (Contrasubject oder Kontrapunkt). Danach folgen nacheinander die restlichen Stimmen (hier zuerst der Sopran und schließlich noch der Bass) mit dem Thema, wobei dieses immer abwechselnd in der Tonika und in der Dominante gebracht werden muss.

Gavotte
Die Gavotte (italienisch: Gavotta; englisch: Gavot) ist ein historischer Gesellschaftstanz im geraden Allabreve- oder 2/2-Takt. Charakteristisch ist ein halbtaktiger Auftakt, häufig in Form von zwei Vierteln. Sie war häufig Bestandteil der barocken Suite.
Es gibt verschiedene Erklärungen für die Herkunft des französischen Wortes Gavotte: Einige Fachleute meinen, es stamme von dem Terminus gavot für die Bewohner der Pays de Gap in der Dauphiné, Bergregionen in der Nähe der Provence.[2] Eine andere Hypothese meint, sie stamme aus der Region der Gaves, d. h. der beiden Flüsse Gave de Pau und Gave d’Oloron im Südwesten Frankreichs. Wieder andere meinen, gavotte bedeute petit galop („kleiner Galopp“).

Humoreske
Die Humoreske ist in der Literatur die Gattungsbezeichnung einer humoristischen Erzählung oder Kurzgeschichte und in der Musik die Bezeichnung für ein kurzes, heiteres, lustiges oder komisches Instrumentalstück.
Der Begriff der Humoreske entstand im 1. Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts und wurde analog zu den Begriffen Groteske, Burleske und Arabeske gebildet.

Impromptu
In der klassischen Musik ist ein Impromptu (französisch für „spontan“ oder „unvorbereitet“) eine kurze, frei gestaltete Instrumentalkomposition, die wie eine spontane Improvisation klingt.Das Genre entstand und erfreute sich während der Romantik (19. Jahrhundert) größter Beliebtheit.Es ist fast immer für Soloklavier geschrieben.Es folgt keiner strengen Form wie eine Sonate oder Fuge, sondern ist häufig in dreiteiliger (ABA) oder Rondo-Struktur gehalten. Der Schlüssel liegt in seinem Charakter – lyrisch, nachdenklich, virtuos und ausdrucksstark, der das romantische Ideal emotionaler Freiheit verkörpert.
Franz Schubert: Schrieb zwei berühmte Sätze mit jeweils vier Impromptus (op. 90 und op. 142).Frédéric Chopin: Komponierte vier Impromptus, darunter das beliebte Fantaisie-Impromptu (op. 66, posthum veröffentlicht).Auch Robert Schumann, Franz Liszt und Gabriel Fauré trugen zu diesem Genre bei.

Jazz
Jazz ist eine ungefähr um 1900 in den Südstaaten der USA entstandene, ursprünglich überwiegend von Afroamerikanern hervorgebrachte Musikrichtung, die in vielfältiger Weise weiterentwickelt wurde.
Der Jazz hat nahezu allen anderen Sparten der Musik, von Pop bis Folk, neue Möglichkeiten eröffnet.
Stile sind;
New Orleans-, Dixiland-, Swing-, Bebop-, Latin-, Free-Jazz. Siehe auch Zeitepochen.

Jodel
Was ist eigentlich der Jodel? Wer das sagen könnte! Der könnte uns dann bei dieser Gelegenheit auch lehren, was Sonnenlachen, Lerchentriller, Wellenhüpfen ist. Hören und Fühlen  kann man den Jodel, schildern nicht.
Einem Jodel kann ich nicht zuhören, ohne dass das Herz und alle seine Kräfte mitspielen.
Der Jodel hat keine Worte, weil Worte zu eng und zu klein für seine Empfindungen sind. Man kann alles in ihn hineinlegen. Er ist der naturwüchsigste,  wildeste, erdhafteste Ausdruck der Menschlichkeit».
Sagt Heinrich Federer.


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