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Lehrgang

Musik
Kleine Musiklehre
Quelleangabe: dtv Atlas zur Musik.
Für unser Verständnis und Bedürfnisse zusammengestellt, meist vereinfacht oder mit Bildern ergänzt von Martin Küttel.

Tonsysteme, Tonleiter
Unserem Tonsystem liegen primär eine heptatonische (7 Töne) Tonleiter zugrunde. Sie besteht aus 5 Ganz- und 2 Halbtonstufen im Abstande von 2 oder 3 Ganztönen.
Dieser spezielle Wechsel von Ganz- und Halbtönen nennt man Daiatonik (griech. = durch ganze Töne).
Was man unten im Rahmen sehen kann ist der sogenannte Quintenzirkel der alle Transpositionen (lat. = verschieben in eine andere Position), hier in eine andere Tonleiter, darstellt. Ich habe Euch einen ganz speziellen Quintenzirkel dargestellt aus dem man praktisch alle Tonleitern rauslesen kann.

Als Merksatz für die Durtonarten mit Kreuzen gilt: Geh Du Alter Esel Hole Fisch (rechtsherum zu Lesen, dem grünen Pfeil entlang)

Als Merksatz für die Durtonarten mit b gilt: Frisches Brot Essen Alle Damen Gern.

Tonleiter lesen
Man kann aus obigem Quintenzirkel nun jede Tonart ob Dur oder Moll herauslesen.
Wie geht das?
C-Dur Ist die Grundtonart auf der alle anderen Tonleitern aufgebaut werden.
Für die Durtonarten gilt, entlang des blauen Pfeils von außen nach innen, also vom Grundton bis
zum h. Das gilt für alle Durtonarten.
Die C-Dur heißt also  c-d-e-f-g-a-h-> oder D-Dur heißt analog d-e-fis-g-a-h-cis >
Tip: Im englischen Sprachraum wird statt h > b und statt b > b flat oder auch Bb verwendet, was oft
zu Verwirrungen führt.
Das Dur-Stufenschema heißt: 1-1-½-1-1-1-½(1= Ganzton ½ = Halbton).
Für die Moll-Tonleiter gilt, jeweils beim orangen Balken (dem Mollgrundton) beginnend zuerst nach
innen und dann von außen her wieder in Richtung oranger Balken.
Die A-Moll heißt also  a-h-c-d-e-f-g-> oder F-Moll heißt analog f-g-as-b-c-des-es >
Moll Tonleitern kommen aus der äolischen Kirchentonart hervor.
Das Moll-Stufenschema heißt: 1-½-1-1-½-1-1 (1= Ganzton ½ = Halbton).
Als Beispiel sei auch noch die H-Moll Tonleiter dargestellt.



Transponieren der Tonleiter
Nicht alle Musikstücke klingen in C-Dur optimal und man möchte Melodie und Akkorde auf andern
Tönen als C basierend spielen können. Dazu muss man die Tonleiter verschieben, entweder nach
unten oder nach oben, je nach dem zu welchem Grundton man verschieben will.
Als Beispiel zeige ich Ihnen die Transposition von C-Dur zu B-Dur eine gebräuchliche Transposition, da
viele Instrumente in C oder B „gestimmt“ (besser erklärt wäre aufgebaut ) sind.



Nach diesem Prinzip lässt sich also jede Transposition ausführen. So wird eine Transposition von
B-Dur nach Es-Dur um eine „kleine Quarte“ nach oben ausgeführt, das wird z.B. für Es gestimmte
Instrumente benötigt.
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